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L A O S

ist wohl das einzige Land in Südostasien, welches derzeit noch nicht vom Massentourismus überschwemmt ist und daher noch als Geheimtipp gilt.

Im Zentrum Südostasiens gelegen, ohne direkten Zugang zum Meer, grösstenteils von bewaldeten Gebirgen und Hochebenen bedeckt, die nur spärlich besiedelt sind, zählt das buddhistische Land neben Burma zu den ärmsten Ländern dieses Erdteils. Doch ist es reich an natürlichen Ressourcen. Nicht nur an Bodenschätzen, auch hinsichtlich seiner Flora und Fauna. Woche für Woche werden hier neue Pfanzen und Tierarten entdeckt. Botaniker vermuten über 800 Orchideenarten, entdeckt ist etwa die Hälfte. Laos ist etwa zu 50 Prozent bewaldet. Rund 8 Prozent davon können noch als Primärwald eingestuft werden. Tiger und Panther, Leoparden und Gibbons, verschiedene Bären- sowie über 600 Vogelarten sind heimisch. Elefanten werden noch regulär als Lasttiere eingesetzt.

In Laos herrscht tropisches Klima mit hohen Temperaturen, wobei es durch die großen Höhenunterschiede regional zu starken Temperaturschwankungen kommen kann. Das Klima wird sehr stark von den Monsunen beeinflusst. Zwischen November und Februar ist durch den Nordostmonsun ein trockenes und kühleres Klima anzutreffen, bei Tagestemperaturen um die 30 Grad. Ab März bis Anfang Mai ist es ausgesprochen niederschlagsarm und heiß bei Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad, wobei die Temperatur in den Nächten nur wenig unter 30 Grad fällt.
Während unserer Reisezeiten ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit äussert gering.

Nachdem sich das Land nach Beendigung der kommunistischen Herrschaft Ende der 1980er Jahre schrittweise öffnete, entwickelt sich langsam auch eine Marktwirtschaft. Derzeit gibt sich Laos aber immer noch natürlich und beschaulich. Deshalb bedeutet für uns eine Reise hierhin «Entschleunigung» in jeder Hinsicht. Doch Laos ist touristisch «im Kommen».

Sehen Sie sich darum Laos mit uns noch jetzt in seiner vollen Ursprünglichkeit an !


Lesen Sie einen Bericht Ihres Reiseleiters in "Die Orchidee", Ausgabe 4/2009