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Exklusive Privatgärten in Venedig

Venedig und seine verborgenen Gärten

Unter der Führung unserer Gartenexpertin und Buchautorin Mariagrazia Dammicco «Die geheimen Gärten von Venedig» und Begleitung von Dr. Ursula Prügger, tauchen Sie ein in diese faszinierende Welt, die Venedig Besuchern sonst verborgen bleibt.

Seit Jahrhunderten sind zauberhafte, verborgene Grünflächen Teil der urbanistischen und architektonischen Struktur der Stadt: Oasen der Stille, kleine Eden inmitten des Labyrinths von Gässchen und Kanälen – ihrer gibt es mehr als fünfhundert. Oft sind sie winzig und vielfach hinter hohen Mauern versteckt. Manche können nur von einem Kanal aus erahnt werden. Das Venedig der historischen Gärten ist als ein Kulturgut zu werten, welches von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Diese «Monumente» lebender Materie haben für die Stadt dieselbe Bedeutung wie seine Gemälde, Skulpturen, Kirchen und Paläste. Jeder Garten spiegelt den Geschmack, die Kultur, den Sinn für Ästhetik ihrer Eigentümer oder jener, welche die Gärten in ihrer Epoche geschaffen haben, wieder. Dahinter steckt häufig eine Geschichte, Philosophie oder Symbolik. Das Besondere der Venezianischen Gärten ist ihre Umgebung – das salzige Wasser. Kleine, in der Lagune schwimmende Ziegel oder Beete aus Erde wurden auf sehr engem Raum von Menschen angelegt und mühsam dem salzigen Element entrissen. So verfügt jeder «Hortus» über sein eigenes Mikroklima und Mini-Ökosystem, welches von ihren Eigentümern und deren Liebe zu Pflanzen am Leben erhalten wird. In Venedig sind die Gärten im Einklang mit den Auswirkungen der Mondanziehungskraft und dem Wechsel zwischen Flut und Ebbe. Die Kostbarkeit dieser Orte liegt in ihrer Zerbrechlichkeit, als ein Teil der Zerbrechlichkeit Venedigs selbst.

Ein Gourmet-Streifzug ergänzt das Programm und gibt einen guten Eindruck in die traditionelle und neu interpretierte venezianische Küche mit ihren lokalen Produkten.

Privatgarten Palazzo Grimani ai Servi

Dieser aristokratische Garten, der etwa 20 Minuten zu Fuss vom Hotel liegt, nimmt den Stil des 16. Jh. mit einer runden Zeichnung auf, eingefasst von Buchsbaumhecken. Heute wird er von hochstämmigen Bäumen und verschiedenfärbigen Blüten bereichert.

Privatgarten des «Palazzo Contarini dal Zaffo»

Im Geisterhäuschen, «Casino degli Spiriti» gaben sich Künstler und Literaten ein Stelldichein. Es liegt im Bereich der nördlichen Lagune und der weiten Wasserfläche der «Sacca della Misericordia». Er zählt zu einen der weitläufigsten und auf Grund der zahlreichen perspektivischen Illusionen sowie dem Reichtum an Statuen zu den berühmtesten Renaissancegärten Venedigs. Nach wechselnder Geschichte wurden der Palast sowie der Garten zwischen zwei religiösen Institutionen aufgeteilt – der «Piccola Casa della Provvidenza Cottolengo» und der «Casa Cardinal Piazza» – welche noch heute die Leitung innehaben. Die geschichtlichen Änderungen, beeinflussen nicht die Faszination dieses Ortes mit dem herrlichen Panorama auf die offene Lagune, antiken Steinüberresten und Mauern, hundertjährigen Bäumen und Geschichten, welche ihren Ursprung in seiner prunkvollen Vergangenheit finden.

Garten des «Palazzo Rizzo Patarol/Hotel Boscolo Venezia»

Mit Deluxe Aperitif und venezianischem Gourmet-Fingerfood. Der Park des «Palazzo Rizzo Patarol» war einst Sitz der Botschaft von Savoia und Frankreich sowie eines Klosters. Heute beherbergt der Palazzo das «Boscolo Grand Hotel dei Dogi». Ursprünglich war der Park ein botanischer Garten mit Blick auf die nördliche Lagune. Mit seiner eleganten Loggia palladischen Einflusses wurde er als «eine der venezianischen Besonderheiten, welche Fremden zu zeigen ist» zitiert. Vor einigen Jahren auf Wunsch der Eigentümerin Mariagrazia Boscolo restauriert, bewahrt dieser Garten mit seinen kleinen Erhebungen, der Brücke und so genannten Eishöhlen seine suggestive, romantische Gestaltung. Genießen Sie einen Drink im überdeckten Garten oder bei Schlechtwetter im Inneren. Führungen in den 3 Gärten durch die venezianische Gartenexpertin Mariagrazia Dammicco in italienischer Sprache, gedolmetscht durch Dr. Ursula Prügger. Nachmittag - 2 Stunden kulturelle Führung in Venedig in deutscher Sprache.

Marktleben bei Rialto & Gärten im Stadtteil La Giudecca

Auf der früher wegen der üppigen Obst- und Gemüsegärten beliebten Insel Giudecca, auf der die Venezianer bei frischer Luft und weiter Sicht flanierten, bestaunen wir die «salzigen Gemüsegärten» früherer Zeiten und die stimmungsvollen Grünanlagen von heute in verschiedenen Privatgärten. Von der Ostspitze der grossen Insel präsentieren sich San Marco und die südliche Lagune wie ein Gemälde.

Geführter Spaziergang am Rialto-Markt

Zur Erkundung der venezianischen Spezialitäten und die Vielfalt an Farben und Gerüchen in uns aufzunehmen, die die Jahreszeit uns schenkt, beobachten wir das Marktleben und spazieren dann bis zu «Zattere», wo die Venezianer gerne flanieren. Von den Zattere geht es mit dem Vaporetto auch auf die gegenüberliegende Insel Giudecca.

Gärten des IRE Zitelle/Seniorenheims

Überraschung bietet dieser Gemüsegarten mit Weinrebe auf Giudecca, nur wenige Minuten mit dem «vaporetto» vom quirligen Markusplatz entfernt. Michele Savorgnano hat vor sieben Jahren mit einer Gruppe von Gleichgesinnten begonnen ein ungenutztes Stück Land des IRE (Istituto di Ricovero e Educazione) im Ausmass von 0,5 ha inspiriert vom Zen Buddhismus und auf Basis der Permakultur zu bewirtschaften. Dieses Miniatur-Paradies beheimatet mehr als 300 Arten von Pflanzen, 15 Tomaten-, 12 Basilikum- und verschiedenste antike Obstsorten und stellt wahrscheinlich den Flecken in der Lagune mit der grössten Biodiversität dar. Auch berühmte Küchenchefs haben in dieser besonderen Umgebung bereits den Kochlöffel geschwungen.

Garten des Kirchenkomplexes des Redentore

Der Kreuzgang des Klosters und der Gemüse- und Blumengarten liegen in Richtung der südlichen Lagune. Der von der berühmten Kirche des Andrea Palladio geschützte Bereich ist durch die Jahrhunderte gleich geblieben und auch heute noch pflanzen die Kapuzinermönche dort Obst und Gemüse und produzieren Honig und Olivenöl.

Privatgarten der Manufaktur Fortuny

Neben dem «Molino Stucky» liegt unerwartet der raffinierte Garten mit seinen Glyzinie, Rosen und Granatapfelbäumen, in der heutigen Form geschaffen von der Innenarchitektin Elsie Lee McNeill, spätere Gräfin Gozzi. Weiters haben Sie die Möglichkeit die berühmten Stoffe der Manufaktur «Mariano Fortuny» zu bewundern, welche heute noch an dieser Stelle mit den Webstühlen aus den zwanziger Jahren hergestellt werden. Sie erhalten ein Give away Notizbuch mit Fortuny-Stoffeinband.

Aperitif auf der Aussichtsterrasse des Hilton Molino Stucky

Bei einem Drink auf der Terrasse des Mulino Stucky, einer ehemaligen Getreidemühle und heutigem Luxushotel am westlichen Ende der Insel Giudecca, fangen wir das besondere Abendlicht ein und werfen aus der Vogelperspektive einen Blick auf die Stadt  www.molinostuckyhilton.it

Palastgärten im Stadtviertel Dorsoduro & am Canal Grande

Privatgarten und «Piano Nobile» (Beletage) des «Palazzo Nani Bernardo» Die Fassade des «Palazzo Nani Bernardo Lucheschi», an der Seite der Universität «Ca‘ Foscarini» und gegenüber der «Francois Pinault Foundation» im Stadtteil Dorsoduro gelegen, spiegelt sich im Wasser in der weitesten Kurve des Canal Grande. Im 16. Jh., für die Familie Bernardo erbaut, wurde sie im 18. Jh. umgestaltet und es kam ein Garten nach italienischem Stil hinzu. Gepflegt wird er heute von der Contessa Elisabeth Czarnocki Lucheschi, Tochter der Eigentümerin. Sie beherbergt eine «Trachycarpus fortunei» aus dem Beginn des 20. Jh., die höchste Palme von Venedig.

Anna's Garten im «Palazzo Malipiero Barnabò

Der Palazzo Cappello Malipiero Barnabò mit seinem traumhaften Garten weist auf den Canal Grande gegenüber vom «Ca’ Rezzonico», während sich sein versteckter Eingang in der Nähe des «Palazzo Grassi» am Campo San Samuele befindet. Als der Palast im 13. Jahrhundert gebaut wurde, gab es am Canal Grande keine Gärten. Er wurde im 18. Jahrhundert angelegt und orientiert sich am Renaissance-Stil mit seiner Vorliebe an zahlreichen Statuen. Der Garten reicht direkt an den Canal Grande und ist öfters Drehort für Filme und Schauplatz von Privatfesten. Der Palast wurde von 1986 bis Anfang 2016 von der kürzlich verstorbenen Gräfin Anna Barnabò bewohnt. In einem seiner Räume wurde der weltberühmte Verführer Giacomo Casanova geboren. Von Anfang an widmete sie sich vor allem ihrem Garten. So liess sie im Lauf der Jahre Hunderte von Buchsbäumchen, Oleanderbüschen, Iris und Rosen, wie die antiken Sorten «Blue Moon» oder «Salet», pflanzen.

Goldklopfer

Der letzte italienische Blattgold-Hersteller weiht uns in seine Handwerkskunst ein. Seit 1926 erzeugt der Familienbetrieb in einem antiken venezianischen Gebäude im Dienste von Mosaikkünstlern, Dekorateuren, Vergoldern, Restaurateuren und Küchen-Chefs Blattgold.