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Luxus an der Amalfiküste

Lustgärten mit mediterranem Ambiente

Boccaccio erzählt im Decamerone: «Ganz in der Nähe von Salerno erhebt sich eine Küste über dem Meer, die von den Einwohnern die Küste von Amalfi genannt wird, übersät mit kleinen Städten, mit Gärten und mit Brunnen [...]» Eine dieser Städte heisst Positano. Paul Klee hielt den Ort für «den einzigen auf der Welt, der auf einer vertikalen anstatt einer horizontalen Achse angelegt ist.» Für John Steinbeck glich er einem Traum, «der nicht ganz wirklich zu sein scheint, wenn man dort ist, aber verlockend real wird, wenn man abgereist ist.» Den Geist der Gärten der Costiera machen nicht allein Stil und Schönheit aus, sondern auch ihre individuelle bisweilen weit zurückreichende Geschichte. Mit goldleuchtenden Zitronenbäumen, duftenden Blüten, sanften Meeresbrisen, atemberaubenden Ausblicken und bewundernswerten Villen war die Provinz einst Lustgarten der römischen Kaiser. Diese nannten sie Campania felix – glückliches Kampanien, auf dessen Spuren Sie auf Ihrer Reise wandeln: vom Golf von Neapel nach Süden zur Halbinsel Sorrent, zur Amalfiküste, dem Golf von Salerno und der Insel Ischia.

Positano

Spaziergang und Besuch des Gartens einer Künstlervilla, heute eine Foundation und Aperitif in der Villa. Besonderes Augenmerk gilt dem Garten, der über steile Stufen von Terrasse zu Terrasse aufwärts führt – Zypressen, silberblättrige Olivenbäume, Rosen sowie eine Vielfalt von weissen Blüten und in der Ferne das tiefblaue Meer.

Ischia

Mit dem Schnellboot Fahrt nach Ischia, Transfer zum Garten La Mortella.

Garten La Mortella

Dieser weltberühmte Garten von Sir William und seiner Gemahlin Lady Susana Walton wurde einst den Felsen eines antiken Lavastroms entrissen und die Privatresidenz der Mortella stellte von 1949 bis zu ihrem Tod 1983 und 2010 ihr Zuhause dar. Heute führt die Walton Foundation die Anlage. Der Garten wurde von der aus Argentinien stammenden leidenschaftlichen Gärtnerin Lady Susana Walton über 50 Jahrzehnte angelegt, um ein friedliches Ambiente für ihren Gatten, einem der bedeutendsten englischen Komponisten des 20. Jh. zu schaffen. Der englische Landschaftsarchitekt Russel Page war ihr Berater am Beginn und für den Bereich im Tal. Der auf verschiedenen Terrassen angelegte Garten im Hügelbereich mit seiner farbenfrohen, exotischen Schönheit und üppigen Vegetation mit vielen tropischen Pflanzen und wertvollen botanischen Sammlungen geht ausschliesslich auf die Ideen von Susana Walton zurück. La Mortella stellt einen der schönsten privaten Gärten in Europa dar und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Transfer zum Sukkulenten Garten.

Sukkulenten Garten

Besuch eines Sukkulenten Gartens mit Light Lunch im Garten. Dieser tropisch-mediterrane Botanische Garten beherbergt die umfangreichste Sukkulenten-Sammlung in Europa. Auf etwa 6‘000 m2 werden Pflanzen aus aller Welt gesammelt, mit einzigartigen Exemplaren unter den etwa 400 Arten. Darunter befindet sich die bis 1994 für ausgestorben gegoltene seltene Wollemi-Pinie.

Villa Cimbrone

Ernest William Beckett der 2. Lord Grimthorpe (1856-1917), ein reicher Bankier aus Yorkshire mit einem ausgeprägten Sinn für Kunst und Schönheit, war von Ravello hingerissen und erwarb 1904 den sagenumworbenen Felsvorsprung namens Cimbronium. Er benötigte 12 Jahre um auf dem Felsklippen auf 5 ha Grund einen Garten Eden zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt war Ravello besonders en vogue nachdem 1853 König Ferdinand die Strasse nach Amalfi bauen liess und die Prominenz, unter ihr auch Richard Wagner, diesen Küstenabschnitt entdeckt hatten. Das Anwesen der Villa Cimbrone besteht seit hunderten, vielleicht tausenden Jahren. So war Cimbrone ein berühmter Ort seit sich die alten Römer in dieser Region niederliessen und Weinberge anlegten. Den vielen Bäumen, welche sie für ihren Schiffbau fällten und die cimber genannt wurden, verdankt das Anwesen seinen Namen. Die heutigen Besitzer, die Familie Vuilleumiers haben es in eines der schönsten Hotels Italiens verwandelt.

Villa Rufolo

Es stellt sich die Frage, ob dieser prachtvolle Garten mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht oder das fantastische Panorama von der 425 Meter über dem Meer liegenden Gartenterrassen der Villa Rufolo aus über den Golf von Salerno. Häufig werden die unzähligen Farbschattierungen als «die blaueste Aussicht der Welt» bezeichnet. Die Familie Rufolo kam durch den Handel mit Marokko zu Reichtum. Um Kalifen und Könige standesgemäss empfangen zu können, liessen sie in ihrer Heimatstadt Ravello eine Residenz für rauschende Feste bauen. Bereits von Boccaccio wurde Lorenzo (Landolfo) Rufolo in seiner Novelle «Decamerone» erwähnt. Richard Wagner frohlockte beim Anblick dieser Gärten «Klingsors Zaubergarten ist gefunden!» Die Villa Rufolo ist ein Musterbeispiel für die «grüne Revolution», aus dem islamischen Bereich mit dem magischen Spiel von Licht und Schatten, Loggien und Terrassen sowie Innenhöfe, das in Italien und Spanien auf so fruchtbaren Boden fiel. Der Gartengesamtentwurf besteht aus einer Folge von Gartenräumen, Blumenparterres, Rasenflächen, Teichen und heckengesäumten Wegen

Tagesausflug nach Tramonti – Conca dei Marini – Amalfi

Besuch eines Privatgartens in Tramonti mit Kaffeepause. Fahrt zu einem Weingut in Tramonti. Besuch einer spektakulär an der Küste gelegenen Weinkellerei und geleitete Degustation. Auf Terrassen zwischen 300 und 700 Meter wachsen an den steilen Hängen der majestätischen Monti Lattari, welche senkrecht ins ultramarinfarbene Meer hinabstürzen, die hundertjährigen Weinstöcke dieses Produzenten und werden zum faszinierenden Garten. Im speziellen Mikroklima und Ökosystem gedeihen traditionelle Rebsorten mit klingenden Namen wie biancolella, pepella, ginestra, tintore oder piedirosso. Fahrt von Tramonti zum Hotel Monastero Santa Rosa. Mittagessen im Restaurant des ehemaligen Klosters und heutigen Hotel Monastero Santa Rosa Anschliessend geführter Spaziergang durch den in 10 Jahren Arbeit mit über 5‘000 Pflanzen aus 10 verschiedenen Ländern in Terrassen «zwischen Meer und Himmel» wiederhergestellten mediterranen Garten. Der Kräutergarten stellt die Verbindung zwischen dem Heute und dem 17. Jh. dar, als die Klosterschwestern aus den hier wachsenden Heilkräutern Medizin herstellten. Fahrt nach Amalfi. Besuch des Doms. Dieses wunderschöne Bauwerk geht in seinem Ursprung auf das 9. Jh. zurück, wobei der romanische Glockenturm erst 1276 hinzugefügt wurde. Vergleichsweise neu sind die Treppen vor dem Gebäude. 1861 stürzte das originale Gebäude ein und wurde 1891 durch eine Fassade und ein Portal ersetzt. Das Perlmuttkreuz, welches Seefahrer aus dem Heiligen Land mitbrachten, besticht durch seine Schönheit. Als bemerkenswert kann der Chiostro del Paradiso bezeichnet werden, welcher sich als wunderschöner Kreuzgang mit maurischen Bögen und Kreuzgängen präsentiert. Das Innere der Kirche ist eher schlicht. Stopp in der berühmten Pasticceria Pansa.

Punta Campanella

Besuch des 7 ha umfassenden biologischen landwirtschaftlichen Betriebes «Le Peracciole» im ursprünglichsten Teil der Halbinsel von Sorrent. Hier produziert der Eigentümer des Sterne Restaurants Don Alfonso 1890 den Hauptanteil des im Restaurant verwendeten Gemüses, sein Olivenöl und den berühmten Limoncello. Mittagessen im stilvollen zwei Sterne Michelin Restaurant Don Alfonso 1890. Der Eigentümer und prämierte Chefkoch Alfonso Iaccarino kocht für Sie seine traditionellen Rezepte innovativ und persönlich interpretiert. Besuch des Käsekellers und des Weinkellers mit seinen über 25000 Flaschen. Führung im Zitronenhain mit Verkostung von Produkten aus der ovalen Zitrone aus Sorrent. Sie erhalten die Gelegenheit, durch einen der schönsten Zitronenhaine der Amalfiküste zu spazieren. Dabei erfahren Sie vom Agronomen Details zur ovalen Zitrone von Sorrent, welche sich besonders durch ihre etwa einen Zentimeter dicke Schale, die unebene Oberfläche und den Reichtum an ätherischen Ölen auszeichnet.

Privatgarten

In der Nähe von Sorrent, auf einem Hügel direkt am Meer gelegen mit angeschlossener mediterraner Gärtnerei erstreckt sich dieses kleine Paradies. In zauberhafter, mediterraner Umgebung tischen Ihnen die Eigentümer Gemüse und Früchte ihres Gartens sowie Köstlichkeiten der Region auf, ergänzt durch frisch gebackene Pizza aus dem eigenen Holzofen, ein Genuss für alle Sinne.