Reisefinder

Im Reisefinder sehen Sie in welchem Monat wir Reisen anbieten


TRADITIONELLES JAPAN

JAPANISCHE GÄRTEN, LANDSCHAFTEN, LEBENSART

Japans Gärten sind ein wichtiger Teil ostasiatischer Kultur, dessen Ursprung sich auf das 6. Jh. n. Chr. zurückführen läßt. Die Religionen des Shintoismus, Buddhismus und Taoismus haben nachhaltig die Entwicklung der Gartengestaltung beeinflußt. Dabei haben sich unterschiedliche Gartentypen entwickelt. Das Spektrum reicht vom Teichgarten mit seiner Idealisierung ausgewählter Landschaftselemente, über den Teegarten mit seinem Vorbild einer einfachen Hütte im Wald, bis zum Trockenlandschaftsgarten mit seinen geharkten Kiesflächen und abstrakten Steinsetzungen. Allen Gartentypen gemein, ist ein Naturverständnis bei der der Mensch ein integrierter Bestandteil seiner Umgebung ist, sich in ihr einordnet. 

REISE BESCHREIBUNG

Das Reiseprogramm der ersten fünf Tage konzentriert sich auf die Stadt Kyoto, die über Jahrhunderte Hauptstadt war und nach wie vor kulturelles Zentrum Japans ist. Hier finden sich die meisten traditionellen Garten- und Tempelanlagen Japans, die die Entwicklung der Gartengeschichte beeindruckend widerspiegeln.

Im Anschluss folgt eine Fahrt mit dem Bus und teilweise mit der Bahn in die südlicheren Regionen zu einer der vier Hauptinseln Shikoku und über den Nationalpark der Inland Sea. Hierbei werden unter anderem drei Nationalparks besucht, die durch unterschiedliche Klimate geprägt sind und in dessen Waldbildern vertraute Gartengehölze am Naturstandort zu entdecken sind.

Danach kehren wir wieder nach Kyoto zurück. Sie haben Gelegenheit zum Abschluss in Ruhe durch die kleinen Gassen zu schlendern und noch einmal die Atmosphäre dieser schönen Stadt zu genießen.

Bei dieser Reise legen wir besonders Wert auf das Kennenlernen der japanischen Tradition. Sie übernachten weitgehend in den sehr angenehmen, japanischen Ryokans, buddhistischen Tempelanlagen und wenigen, ausgesuchten europäischen Hotels. Dazu gehören viele Abendessen in der so typischen, ästhetisch anmutenden, japanischen Tradition.

TENRYU-JI

Im Tenryu-ji-Kloster, vom Rang her eine der bedeutendsten spirituellen Bildungsstätten des japanischen Zen-Buddhismus, wird seit mehr als 650 Jahren um den Weg der Erkenntnis des Wahren, des Schönen und des Guten gerungen. Der berühmte Tempelgarten aus der Muromachi- Zeit ist geprägt von der Vorstellung eines paradiesischen Jenseits im Amida-Buddhismus.

ARASHIYAMA

Fahrradfahrt entlang des breiten Katsura-Flusses vor einer mit Ahorn- und Kirschbäumen bewachsenen Bergsilhouette. Eintauchen in das Rauschen der dickstämmigen Bambuswälder.

DAITOKU-JI

Der weltberühmte Trockengarten mit meisterhaften Steinsetzungen sind Ausdruck größter Abstraktion in den Tempelanlagen des Zen-Budhismus.

ISE SHIMA UND YOSHINO KUMANO NATIONALPARK

Eingebettet in faszinierende Gebirgslandschaft liegen die hoch ehrwürdigen ISE-SCHREINE, ein weltberühmter Ort schintoistischer Verehrung. Die Grabstätte MOUNT KOYA gehört zu den größten buddhistischen Zentren Japans.

RITSURIN- KOEN UND KORAKU-EN

Diese zwei malerisch schönen Anlagen sind herausragende Beispiele der Landschaftsgärten der späteren Edo Zeit und Koraku-en ist einer der „3 schönsten Gärten“ Japans.

RYOAN-JI

Deutsch „Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen“ ist ein 1499 gegründeter Zen- Tempel im Nordwesten der japanischen Stadt Kyoto. Hauptattraktion des Tempels ist der hier befindliche und wohl berühmteste Zen-Garten Japans, im Kare-san-sui-Stil aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Der Garten besteht aus fein gerechtem Kies mit 15 scheinbar zufällig platzierten Steinen in 5 bemoosten Gruppen. Aus keinem Blickwinkel sind alle 15 Steine sichtbar.

MOUNT KOYA

Berg Koya eines der größten buddistischen Zentren Japans mit Besuch des alten Friedhofs. Die Übernachtung in einem der Tempel gibt Einblick in die Riten und Zeremonien.

RITSU-IN KOEN

Ein wunderschön am Berg Shiun gelegener Villengarten. Im berühmten Kikugetsutei Teehaus wird grüner Tee serviert.

INSEL SHODOSHIMA

Inmitten der Seto See liegt Shodoshima, ein altes Pilgerziel mit über 80 buddhistischen Tempeln, und die zweitgrößte der über 800 Inseln dieses Binnenmeeres. Sie bietet einen herrlichen Ausblick auf die Inselwelt und beeindruckt durch seine Olivenhaine.

OKAYAMA

Okayama ist Sitz der Präfekturverwaltung der gleichnamigen Präfektur auf Honsh, der Hauptinsel von Japan, und gleichzeitig Hafenstadt an der Flussmündung des Asahi zum Pazifischen Ozean in der Nähe des Seto-Binnenmeer gelegen.

KORAKU-EN

Der Garten gehört zur Gruppe der „3 schönsten Gärten Japans“. Ein Laternengarten mit typischer japanischer Anordnung leuchtet den Weg zu diversen Gartenteilen.

KYOTO

Mitten in der Stadt, und an ihren Rändern, hinter Mauern, liegen Inseln der Schönheit. Buddhistische Klöster und ihre bis ins kleinste Detail gestalteten Gärten. Vollendete Form in einer sich auftürmenden Stadt. Nichts ist hier dem Zufall überlassen, nichts einfach gewachsen – alles seit Jahrhunderten gestaltet. Besuch des Botanischen Gartens.