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Apulien - vielfältig & authentisch

Erster Ausflug mit privatem Abendessen

Ankunftstag mit erstem Ausflug, privates Abendessen 10:55 Uhr Ankunft des Fluges am Flughafen Bari mit anschliessendem Transfer im Privatbus vom Flughafen ins Hotel in Bari. • Check-in im Hotel Grande Albergo delle Nazioni, 5* in Bari. Welcome-Drink im Hotel Fahrt nach Giovinazzo

Beim Spaziergang in Giovinazzo entdecken Sie den typischen apulisch-romanischen Baustil. Der kleine ruhige Küstenort (20‘400 Einwohner) liegt an der adriatischen Küste nördlich von Bari. Giovinazzo war in römischer Zeit ein befestigtes Zentrum. Später entwickelte es sich zu einem Handelszentrum, das Verbindungen nach Venedig unterhielt. Heute besitzt der Ort neben Handel und Industrie einen wichtigen Fischereihafen. Die Kathedrale Santa Maria Assunta wurde im 12. und 13. Jh. im apulisch-romanischen Stil mit normannischen und orientalischen Elementen errichtet. Giovinazzo war Bischofssitz, bis es 1836 im Bistum Molfetta-Ruvo-Giovinazzo-Terlizzi aufging.

Fahrt nach Terlizzi - Besuch eines kleinen Bio-Olivenölproduzenten (Sonnenuntergang ca. 18:00 Uhr) Nach einem gemütlichen Spaziergang im Olivenhain verkosten Sie mit dem Eigentümer des Hobby-Betriebes, den dieser in siebenter Generation führt, das vielfach prämierte Extra Vergine Olivenöl. Für ihn ist es immer eine Freude, all den Einsatz um eine hochstehende Qualität zu produzieren, belohnt zu sehen. Lokale Spezialitäten werden im Privathaus aufgetischt. Rückfahrt zum Hotel

Stadtrundgang in Bari und Trani

Geführter Stadtspaziergang durch Bari. Sie erleben eine faszinierende Altstadt mit ihren historischen Gebäuden sowie dem bunten Treiben und erhalten Zeit zum Einkaufen.

Fahrt mit dem Privatbus ins Landesinnere - Rundgang in einem besonderen Gemüsegarten und gemütliches Mittagessen. Der Gartenbesitzer und Chefkoch Pietro erklärt Ihnen seine Philosophie und Sie verkosten das Gemüse aus seinem Garten, bei einem traditionellen Mittagessen mit antiken Geschmackserlebnissen.

Fahrt nach Trani - Geführter Rundgang im stimmungsvollen Trani. Die Hoch- und Blütezeit des Städtchens (55‘800 Einwohner) lag in der Zeit der Kreuzzüge im 12. und 13. Jh., als Kreuzfahrer und Kaufleute vor allem von Bari und Trani aus in das Heilige Land fuhren. Davon zeugt die Kathedrale San Nicola Pellegrino, die einzigartig unmittelbar am Meer gelegen in die Ferne weist. Sie ist die Bischofskirche des Erzbistums Trani-Barletta-Bisceglie und eine der Normannenkirchen Apuliens. Trani war sowohl als Hafenstadt wie auch als Bischofssitz und Handelsstätte berühmt. Zeit für einen kleinen Spaziergang oder zum Einkaufen Rückfahrt nach Bari ins Hotel. Abendessen in einem eleganten Restaurant in Bari

Itra - Tal

Fahrt mit dem Privatbus nach Andria  - Besuch eines Käseproduzenten, der die für Andria berühmte Burrata erzeugt. Erfunden wurde die Burrata 1956, als ein starker Schneefall den Transport der Milch der ausserhalb gelegenen Höfen in den Ort verhinderte. Um die Sahne zu konservieren, wurde sie in Mozzarella-Säckchen verpackt. Die Besichtigung gibt Aufschluss über die Herstellung und verrät so einiges über die Qualität Burrata, die mittlerweile ein begehrtes Gourmet-Produkt darstellt.

Besuch eines Weingutes mit Spaziergang im Weingarten und Verkostung Seit acht Generationen wird der landwirtschaftliche, biodynamische Betrieb im Einklang mit der Natur und der Tradition bewirtschaftet und seit 2011 ist er Demeter zertifiziert. Neben dem Weinanbau in einer Höhe von 250 m ü. M. werden Gemüse, Obst und Oliven produziert. Das mediterrane Klima, eine sanfte Hügellandschaft, die Anwesenheit von Eichenwäldern und eine extensiv geführte Landwirtschaft tragen zur Erhaltung der Biodiversität und zur Ausgewogenheit dieses wertvollen Ökosystems bei.

Mittagessen in einer besonderen Masseria mit anschliessendem Rundgang. In der antiken Masseria aus dem 15. Jh. bewirtet Sie Riccardo. Der Rechtsanwalt hat es vorgezogen seiner grossen Leidenschaft der Gastronomie zu folgen und den Familienbetrieb in fünfter Generation weiterzuführen. Die territoriale Küche berücksichtigt die Produkte der jeweiligen Jahreszeit, die grösstenteils auf seinem Grund und Boden angebaut werden.

Weiterfahrt über den Nationalpark der Alta Murgia, vorbei am beeindruckenden Castel di Monte, der steinernen Krone der Region Apulien. Das Kernland Apuliens, die Murgia, erstreckt sich bis weit in die Provinzen Brindisi und Taranto.

Stopp in einem Garten bei Altamura. Die Geschichte dieses Gartens aus den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahm seinen Lauf als sich ein Agronom und Landschaftsarchitekt sowie seine Frau in ein gelb-weisses Haus aus dem Beginn des 20 Jh. und einen seit 50 Jahren verlassenen Garten mit Wäldchen aus 40 Pinus halepensis, acht Mandelbäumen, einem Vogelbeerbaum, einen Azoroldorn, eine Kletterrose der Sorte Félicité und Perpetué, einen Flieder sowie Brombeersträuchern verliebten und schliesslich 2009 kauften. Entdecken Sie diesen Garten ohne Erde, ohne Wasser, der mit viel zu viel Sonne und Hitze im Sommer und zu viel Kälte und Eis im Winter zu kämpfen hat. Filippo begleitet Sie durch seinen speziellen Garten der ausdauernden Pflanzen und Gräser, wie die Stipa austroitalica und Lygeum spartum, sowie im Territorium kultivierter Pflanzen. Bei einem Kräutertee im Glashaus erzählt er Ihnen auch über seine Bemühungen, um die Wiederherstellung der traditionellen mediterranen Macchia.

Weiterfahrt zu unserer Unterkunft Check-in in der Masseria Cervarolo. Abendimbiss in der Masseria. Bei Wein und Häppchen lassen wir den Tag ausklingen.

Tagesausflug nach Martina Franca und Grottaglie

Sortengarten Pomona. Paolo Belloni führt Sie durch sein Reich der Biodiversität. Im Konservatorium hat er etwa 1‘000 zum Teil antike Sorten von Obstbäumen gepflanzt: Aprikosen, Zitronen, Orangen, Kirschen, Pflaumen, Quitten, Granatäpfel bis hin zu den Maulbeerbäumen. 30 verschiedene Tafeltraubensorten und 220 Feigensorten, wobei einige antike Besonderheiten wiedergewonnen wurden, wachsen auf seinem Grundstück im Ausmass von 10 ha eingebettet in eine typische mediterrane Macchia in der natürliche Olivenbäume, aber auch Kräuter nicht fehlen dürfen. • Der Architekt und Experte erklärt uns die Kunst des Trulli-Baus Amerigo, ein grosser Kenner der Trulli-Bauten gibt sein Wissen gerne an Sie weiter. Dabei besichtigen wir ein kleines Trulli-Dorf auf dem Land, weit ab vom Touristenstrom. Fahrt nach Martina Franca, die elegante Barockstadt (49‘000 Einwohner) liegt im Südosten der Murgia, ungefähr 30 km von Taranto entfernt – genau in der Mitte zwischen dem ionischen und adriatischem Meer. • Besuch des kleinen Produzenten des berühmten Capocollo (Räucherfleisch vom Schweinehals) mit Verkostung. Die Produktionsstätte des Capocollo-Herstellers Francesco liegt etwas ausserhalb von Martina Franca und grenzt an die Eichenwälder an. Dort erhalten Sie die Gelegenheit, seine verschiedenen Produkte zu verkosten. In einem Rundgang erklärt Francesco die traditionelle Herstellung seiner Fleischerzeugnisse. Der noch junge Betrieb sucht den Spagat zwischen Tradition und Innovation. • Zeit zum Flanieren in der schmucken Altstadt von Martina Franca. Weiterfahrt nach Grottaglie • Rundgang im Keramikstädtchen Grottaglie und Zeit zum Einkaufen. Grottaglie, bekannt für seine Keramikerzeugung, welche auf die Mitte des 17. Jh. zurückgeht liegt im Zentrum des Itra-Tals. Sie besuchen die Werkstatt und den Shop der Keramikkünstlerin Enza Fasano. Ihre Kreativität wiederspiegelt sich in von Hand gefertigter traditioneller und moderner Keramik. Fahrt zurück in die Masseria • Gemütliches Abendessen in der Masseria

Ausflug nach Locorotondo und Cisternino

Fahrt von der Masseria nach Monopoli, geführter naturalistischer Spaziergang im paradiesischen Giardino Lama degli Ulivi www.lamadegliulivi.it/gallery/.Im suggestiven Szenarium in einer vom Wasser ausgewaschenen Karstniederung (Lama) zwischen Meer und der Hügellandschaft liegend, verbinden sich Natur und Geschichte. Zeugnis davon sind die beiden freskengeschmückten Felsenkirchen Iacovella und Santa Cecilia. Dieses botanische Juwel glänzt mit seinen im Laufe von 20 Jahren bepflanzten ca. 2‘000 unterschiedlichen Pflanzen-arten. Einige davon sind autochthon, wie die typische mediterrane Macchia mit den jahrhundertealten Olivenbäumen, andere exotischen Ursprungs, die sich aufgrund der Affinität zur Landschaft Apuliens und deren bioklimatischer Bedingungen perfekt einlebten. Weiterfahrt an die Küste nach Polignano a Mare (10 km, ca. 20 Minuten Fahrzeit) • Polignano a Mare Das Geburtsstädtchen von Domenico Modugno, berühmt für seinen Ohrwurm «Volare», thront mit seinen weiss getünchten Häusern stolz und waghalsig auf den zum Meer abfallenden Klippen. • Mittagessen in Polignano a Mare. Nach einem Bummel durch die schmalen, idyllischen Gassen mit fantastischen Panoramapunkten geniessen Sie ein Mittagessen auf Fischbasis. • Zeit zum Flanieren und Einkaufen. Rückfahrt in unsere Masseria • Kochlektion in unserer Masseria oder Zeit zum Relaxen. Der Chefkoch lässt Sie in seine Pfannen blicken. In einer Kochlektion verrät Quirino Ihnen erstaunlich einfache Rezepte für Taralli, Orecchiette und Biscotti, mit denen Sie den Geschmack Apuliens nach Hause bringen. • Abendessen in der Masseria

Tagesausflug Zone Massafra, Ceglie Massapica und Ostuni

Fahrt von der Masseria nach MassafraRundgang im Giardino delle Zoccate. Dieser einem Wäldchen gleichende nördlich von Massafra gelegene Garten besteht neben den uralten Olivenbäumen, Aleppo-Pinien und Johannesbrotbäumen aus spontaner Flora, welche in einem Kalktuffsteinbruch aus dem 15. Jh. auf unterschiedlichen Ebenen entstand. Der Steinbruch wird im lokalen Dialekt Zukkate genannt. Der Name des Gartens leitet sich vom antiken Werkzeug der Zuòkke ab, das beim Schneiden der Steine zum Einsatz kam. Nach der Urbarmachung des Geländes entstand der Garten unter dem unermüdlichen Einsatz von Elisabetta nach und nach in jahrelanger Arbeit. Fahrt vom Garten zum Weingut Amastuola, der Wein-GARTEN Bei diesem Weingut steht nicht nur der vorzügliche und mehrfach ausgezeichnete biologische Wein aus vorwiegend autochthonen Rebsorten im Mittelpunkt, sondern auch ein Projekt des katalanischen Garten- und Landschaftsarchitekten Fernando Caruncho. Das weltweit einzigartige Werk, ein Zusammenwirken von Ästhetik, Produktion und Tradition wird international anerkannt. Die harmonische Folge von parallel über 3 km, wie Wellen gleitende Rebstockreihen werden nur von 24 Inseln mit insgesamt 1‘500 mehr als 800 Jahre alten Olivenbäumen unterbrochen. Diese vom Forschungszentrum in Perugia untersuchten und datierten Baumgreise wurden auch an beiden Seiten entlang der Strasse, welche zur alten Masseria des Betriebes führt, gepflanzt und bilden eine silbrig-grüne, lebende Mauer. Dieses Licht und Schatten Farbspiel zwischen den silbrig glänzenden Olivenbaumblättern und dem intensiven Grün der Reben schenkt einen wunderbaren Kontrast. Ferdinando Caruncho spricht von «Wellen der Zeit, welche seit der Antike diesen Ort durchschreiten. Weiterfahrt nach Ceglie Messapica • Mittagessen in einem vorzüglichen Restaurant. Das kleine charmante Städtchen Ceglie Massapica gilt als die Gourmet-Hochburg Apuliens. Der Enthusiasmus von Lillino und seiner Mutter, welche die traditionelle Küche Apuliens interpretieren, ist mit den Jahren gleich geblieben. Lillino unterhält sogar einen kleinen Käsekeller, in dem er selbst Käse affiniert. Weiterfahrt nach Ostuni • Besichtigung der weissen Stadt Ostuni. Die Gemeinde ist etwa acht Kilometer landeinwärts von der adriatischen Küste entfernt. Der Ortskern liegt auf drei Hügeln mit Blick auf die Olivenhaine vor der Adriaküste auf einer durchschnittlichen Höhe von 223 Metern. Aufgrund der vorherrschenden Farbe der Häuser in der Altstadt trägt Ostuni den Beinamen Città Bianca (Weisse Stadt). Die Gegend um Ostuni wurde seit der Steinzeit besiedelt, ursprünglich durch die Messapier und dann durch Hannibal zerstört. Unter den Griechen kam es zum Wiederaufbau der Stadt. Ihr Name rührt vom griechischen Wort Astu Néon her (Neue Stadt). Rückfahrt in die Masseria • Abendessen in der Masseria